Yield Management Golf
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In der BVGA NewsMail Nr. 22 befragten wir zum Thema Kapazitätsauslastung unsere Mitglieder, wie sie aktives Yield Management für eine Verbesserung der Platzauslastung betreiben, ob dadurch ihre Greenfee-Einnahmen gesteigert werden konnten und ob für diese Maßnahmen eine spezielle Software genutzt wird.
Da an Wochenend- und Feiertagen Golfanlagen sehr gut ausgelastet sind, konzentrieren Golfplatzbetreiber ihre Aktionen zur Verbesserung der Platzauslastung gezielt auf die Wochentage. Dabei setzt man überwiegend auf das „kurzfristige Yield Management“ bei dem ca. eine Woche im Voraus die gebuchten Startzeiten analysiert und dabei die freien Kapazitäten ermittelt werden.
Bei der Auswertung über die diversen Software- bzw. Buchungsprogramme werden darüber hinaus die Zahl der gespielten Mitglieder- und Greenfeerunden und die Art der gespielten Runden (9 oder 18 Löcher) in Kombination mit der Uhrzeit ermittelt und für die mittel- und langfristige Planung statistisch festgehalten.
Danach werden E-Mailings an ausgewählte Kundendatenbanken mit gezielten Angeboten für die Bereiche Greenfee, Pro-Shop, Golfakademie und Gastronomie verschickt. Vereinzelt werden auch „Kombi-Pakete“ (z.B. Golf & Gastronomie) zur Buchung angeboten.
Durch das aktive und kreative Yield Management konnte die Auslastung der Golfbetriebe um immerhin durchschnittlich 8% gesteigert werden.
45 Golfanlagen nutzen die BVGA Greenfee-Vorteilsaktion für ihr „Langfristiges Yield Management (noch vor Beginn der Golfsaison!). Die teilnehmenden Golfanlagen können durch die aufgezeichneten Erfahrungswerte ganz individuell Spieltage, Spielhäufigkeit festlegen und somit ihre erfahrungsgemäß schwach ausgelasteten Startzeiten gewinnbringend füllen.
Die gemeinsame frühzeitige Vermarktung über den Bundesverband Golfanlagen e.V. bringt den teilnehmenden Golfanlagen immerhin Mehreinnahmen von durchschnittlich EUR 4.000 / Jahr.

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